Für die Zeitung wurde durch Fritz Rickli ein Bericht erstellt, welcher dort in gekürzter Form erschien. Nachfolgend die Originalfassung...

Eichholz Gerlafingen siegt ungefährdet

Der Minigolfclub Eichholz Gerlafingen verteidigte souverän den Meistertitel vor dem favorisierten MC Burgdorf und dem MC Neuendorf. Bei den Damen konnte der MC Burgdorf endlich die mehrfachen Meisterinnen vom MC Effretikon besiegen. Bronze holte sich der MC Rhone.

Der Minigolfclub Eichholz Gerlafingen sicherte sich den fünften Minigolf Mannschafts Schweizermeistertitel der NL A in Folge und setzte damit die nunmehr 20 jährige Vorherrschaft der Solothurner Vereine fort. Eigentlich war eine Wachtablösung durch den MC Burgdorf voraussehbar, der klar als Favorit ins Titelrennen gestiegen war, da die Gerlafinger, denen zwei wichtige Stammspieler fehlten, mit Personalproblemen belastet waren. Das verjüngte Team der Wasserämter hielt aber dem Druck gut stand und spielte von Beginn weg konstant auf hohem Niveau, wobei vor allem deren Präsident Kai Lödding in einem wahren Spielrausch den Bahnrekord förmlich pulverisierte. Der MC Neuendorf und der MC Burgdorf vermochten beide ihr Potenzial nicht abzurufen, blieben aber vorerst in Tuchfühlung mit den Wasserämtern.

Am zweiten Wettkampftag dominierte erneut der MC Eichholz, gewann alle drei Durchgänge und schuf sich so ein solides Polster für den Finaltag. Der MC Neuendorf verlor nach einem extrem schwachen Start den Kontakt zur Spitze wie auch der MC Olten, musste die Titelambitionen begraben, holte aber noch Bronze. Burgdorf trumpfte dann zwar im Finale noch gross auf, konnte den MC Eichholz Gerlafingen aber nicht mehr gefährden, zu gross war der Vorsprung. Grindel-Kloten und der MC Bulle steigen in die NL B ab.

Bei den Damen setzte sich der MC Burgdorf am ersten Wettkampftag klar ab, da der Titelverteidiger MC Effretikon im dritten Durchgang arg patzerte. Die Zürcherinnen spielten sich aber dann am zweiten Tag sukzessive wieder an die Spitze heran und auch die Walliserinnen vom MC Rhone behielten den Kontakt. In einem sehr spannenden Finale konnten die Emmentalerinnen einen knappen Einpunktevorsprung ins Ziel retten und endlich wieder einmal den Titel gewinnen.

Bericht verfasst von Fritz Rickli, Besten Dank.